Frauenunion Weiherhammer
Junge Union Weiherhammer

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Standhaft beim Rathausstandort

01.04. | Weiherhammer. (baw) Die CSU stattete ihren Vorstand mit enormem Vertrauen aus. In der Jahreshauptversammlung gab es bei den Neuwahlen nur eine Veränderung. Erwin Rast bleibt Vorsitzender. Seine Stellvertreter sind Bernd Heibl und Horst Wundes. Als Schatzmeister fungiert weiterhin Erhard Brandl und als Schriftführerin Nicole Schuster.

Die Beisitzer heißen Roswitha Hirmer, Ludwig Biller, Robert Kohl, Jochen Riedling und Max Schätzler. Die Kasse prüfen Josef Meyer und Hubert Wildenauer.

Rast bedauerte, dass es vergangenes Jahr keine Neuaufnahmen gab. Ein gewisses Desinteresse sei aufgrund von Politikverdrossenheit oftmals der Grund von Absagen. Der Mitgliederstand beträgt nach einem Todesfall 82 Personen.

Kalender-Motto gesucht

Erstmals waren weniger Besucher zum CSU-Oktoberfest gekommen. Ein Höhepunkt dieser Veranstaltung war das Treffen mit der MS-Kontaktgruppe Weiden. Beim Hirschessen wurden mehrere Mitglieder für langjährige Treue geehrt. Kurz vor Weihnachten hat die Partei rund 1800 Haushalte Kalender verteilt. Motto war diesmal die Schulgeschichte der Gemeinde. Rast forderte die Mitglieder auf, sich Gedanken über das Motto für 2012 zu machen.

Im Ort gebe es kaum eine Veranstaltung, bei der die CSU nicht präsent ist. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit Frauen-Union und Junger Union. Als größte Herausforderung im vergangenen Jahr sah Rast den Wahlkampf für den Bürgerentscheid zum Rathausneubau. Von vornherein sein klar gewesen, dass die CSU hinter den getroffenen Entscheidungen der Gemeinderatsfraktion stehen werde.

CSU zufrieden mit Ausgang de Bürgerentscheids - Erwin Rast weiterhin Vorsitzender

Das Votum der Bürger mit großer Mehrheit sei ein Erfolg für den von der CSU favorisierten Standort am Beckenweiher gewesen. Dies sei laut Rast nicht nur ein Sieg für den Standort, sondern auch ein Erfolg für die Fraktion, da die Arbeit der Gemeinderäte wegen der permanenten Kritik nicht immer leicht gewesen sei.

Profil schärfen

Die gute Zusammenarbeit mit dem CSU-Ortsverband bestätigten Severin Hirmer für die JU, Maria Blaschke für die Frauen-Union und Thomas Schönberger für die CSU Kaltenbrunn. Kreisvorsitzender Simon Wittmann forderte die Mitglieder auf, wieder mehr Profil zu zeigen.

Quelle: oberpfalznetz.de

CSU führt mit Schulgeschichte durchs Jahr

Kalender 2011

31.12. | Die CSU hat ihren Kalender an alle örtlichen Haushalte verteilt. Laut Vorsitzendem Erwin Rast hatten die ersten Bürger bereits im Oktober nach dem Terminplaner gefragt. Der von der CSU seit über zehn Jahren kostenlos herausgegebene Kalender mit einer Auflage von 1800 Stück ist beliebt, weil er alle wichtigen Termine von Müllabfuhr bis Vereinsveranstaltungen enthält. Diesmal steht er unter dem Motto "Schulgeschichte der Gemeinde Weiherhammer". Anlass dafür war die Sanierung und Erweiterung der Hauptschule. Vorsitzender Erwin Rast (rechts) dankte Heimatpfleger Lothar Kraus, der dafür Text- und historisches Bildmaterial zur Verfügung gestellt hatte. Andreas Fenzls Büro für technische Kommunikation kümmerte sich um die Gestaltung. Finanziert wird der Kalender durch Firmenwerbung. Die Verantwortlichen bitten die Bevölkerung um Themenvorschläge für die zukünftigen Werke. Bild: baw

Quelle: oberpfalznetz.de

Hirschessen mit Ehrungen am 22.11.2010

CSU demonstriert Zusammenhalt

Ortsverband Weiherhammer baut auf Nachwuchs aus der Jungen Union

Beim Hirschessen der Jungen Union ehrte die CSU langjährige Mitglieder. JU-Vorsitzender Severin Hirmer ist stolz, dass die Junge Union nun fast 60 Mitglieder habe und damit mehr als der politische Gegner. Mit den jährlichen Großveranstaltungen Johannisfeuer und Oktoberfest gestalte man das gesellschaftliche Leben im Ort mit.

CSU-Vorsitzender Erwin Rast sprach nach einem von OWV-Hüttenwirt Josef Roith vortrefflich zubereiteten Hirschbraten von einer starken Unionsfamilie, der vor der Zukunft nicht bange sein müsse. Zusammen mit Hirmer und Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht ehrte Rast mehrere Mitglieder für langjährige Treue zur Partei. Zehn Jahre gehören Irmgard und Ludwig Biller, 15 Jahre Uwe Sparrer und Alexander Kellermann der CSU an. 20 Jahre ist Helmut Eller dabei. Für 30-jährige Treue wurden FU-Ehrenvorsitzende Anneliese Melchner, Walter Hibig, Andreas Weber und Max Stigler, für 35 Jahre Manfred Sauer geehrt. Bernd Hastaedt ist 40 Jahre bei den Schwarzen, Ludwig Plödt und Georg Lippert machen seit 45 Jahren mit. Schon 50 Jahre gehört Altbürgermeister Georg Härning der Partei an.

Die Vorsitzenden Rast und Hirmer forderten die Mitglieder auf, sich an der Typisierungsaktion für Andreas Windisch am 12. Dezember zu beteiligen.

MdB Rupprecht erinnerte daran, dass man im Wahlkampf für eine schwarz-gelbe Mehrheit gekämpft habe, da eine erneute große Koalition sicher keine vier Jahre gehalten hätte. Eine Konstellation aus Rot-Rot-Grün wäre ein noch größeres Desaster gewesen. Mit dem, was nach der Wahl passiert sei, könne man laut Rupprecht nicht zufrieden sein. Fehler seien beim Verhandeln des Koalitionsvertrages gemacht worden.

Probleme und Unklarheiten seien wegen Zeitdrucks auf die lange Bank geschoben worden und holten die Regierung nun wieder ein. Laut Rupprecht sei die CSU in Bayern eigentlich eine Volksbewegung. Die Menschen müssten wissen, für was die CSU stehe und was sie bewegt habe. Die CSU brauche wieder Stolz, um das den Menschen zu vermitteln.

Quelle: oberpfalznetz.de

Bericht folgt!

CSU und MS-Gruppe: Treffen alter Freunde

24.09. | Politik trifft Selbsthilfegruppe: Zu einigen gemütlichen Stunden kam die örtliche CSU beim Oktoberfest mit der MS-Kontaktgruppe zusammen. Ein Treffen alter Bekannter, war das doch das mittlerweile 31. - seit im Jahr der Behinderten erste Bande geknüpft worden waren. Auch diesmal mit dabei: Marlies Schlegel, die Leiterin der Multiple-Sklerose-Gruppe, sowie die Ehrenvorsitzenden von CSU und Frauenunion, Konrad Weber und Anneliese Melchner, die maßgeblich am Zustandekommen der Kontakte mitgewirkt hatten. Dass die auch in Zukunft gepflegt werden, versicherte CSU-Vorsitzender Erwin Rast bei der Begrüßung. Mitglieder der Frauenunion bewirteten dann die Gäste mit Kuchen. Bild: baw

Quelle: oberpfalznetz.de

"Schwarze" haben gut lachen

CSU-Oktoberfest rundum gelungen - Tombolagewinner dürfen verreisen

16.09. | Stimmung und gute Laune herrschten am Samstag beim Oktoberfest der CSU. Die gesamte Unionsfamilie half bei der Bewirtung der Gäste zusammen. Das schöne Wetter ließ die Verantwortlichen um Vorsitzenden Erwin Rast vor Festbeginn mit der Sonne um die Wette strahlen. Schon am frühen Nachmittag fanden sich zahlreiche Besucher im Festzelt ein. Die bereitgestellten Heizstrahler blieben ausgeschaltet. Die Gäste ließen sich Kaffee und die von der Frauen-Union selbst gebackenen Kuchen und Torten schmecken.

Rast begrüßte Landrat Simon Wittmann, JU-Kreisvorsitzenden Stefan Ötzinger, den ehemaligen MdL Georg Stahl und Abordnungen der CSU-Ortsverbände Mantel und Etzenricht. Aber auch Bürgermeister Werner Windisch und die MS-Kontaktgruppe Weiden waren zu Gast. Keine Langeweile kam bei den Kindern auf. Für sie stand eine Hüpfburg und eine Torwand bereit.

Da viele Fußballfans den Bundesligaschlager Bayern München gegen Werder Bremen am Fernseher verfolgten, war das Zelt nicht voll besetzt, als zweiter Bürgermeister Ludwig Biller das erste Fass Oktoberfestbier anzapfte. Das änderte sich nach dem Spiel schlagartig. Alleinunterhalter Jürgen sorgte für Stimmung. Mit seiner Musik traf er den Geschmack der Besucher. Spannend war die Ziehung der Tombolagewinner. Hier räumte wie im Vorjahr Beate Schreyer mit dem Gewinn eines Werkzeugkoffers sowie von 100 Euro ab.

Aber auch Bürgermeister Windisch war mit einem Karton Wein unter den Siegern. Eine Landtagsfahrt für zwei Personen, die Abgeordnete Petra Dettenhöfer zur Verfügung stellte, erhielt Hans Steiner, die dreitägige Bundestagsfahrt, organisiert von MdB Albert Rupprecht, tritt Christina Weiß an. Eine Bohrmaschine nahm Gerlinde Pröls mit nach Hause und über eine Halskette freute sich Christian Hierold.

Quelle: oberpfalznetz.de

 

Stellungnahme

Stellungnahme der CSU/CSW-Gemeinderatsfraktion zur Beschlussfassung über die Festlegung des Entwicklungsareals für das Ortszentrum mit Rathausstandort (öffentliche Sitzung des Gemeinderats am 14.07.2009)

Nach langen Beratungen stehen wir heute vor einer für die Gemeinde Weiherhammer zukunftsträchtigen, sehr wichtigen und richtungsweisenden Entscheidung. Im Rahmen des in Auftrag gegebenen Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes soll heute das ideale Areal für ein Ortszentrum mit Rathausstandort beschlossenen werden.

Bereits seit dem Jahr 2002 favorisieren die CSU-Ortsverbände und die CSU/CSW-Gemeinderatsfraktion eine Fläche von 5.300 qm, nämlich die damals insgesamt im Eigentum der BHS befindlichen Grundstücke an der Hauptstraße 50 bis 60. Leider wurden unseres Erachtens, trotz mehrmaliger Beauftragung durch den Gemeinderat, die Kaufverhandlungen des Bürgermeisters zu wenig intensiv betrieben. Die Grundstücke mit den Hausnummern 54 und 56 wurden mittlerweile an Privatpersonen verkauft und von ihnen aufwendig renoviert. Aber dennoch blieb bis vor geraumer Zeit dieses Gebiet unser Favorit für ein Ortszentrum mit ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten und einer bereits vorhandenen guten Infrastruktur. Ich behaupte heute erneut, dass in der nahen Umgebung dieses Areals der Puls von Weiherhammer schlägt.

Nach einer mehrstündigen Fraktionssitzung vor einer Woche kam man zum Ergebnis, nicht mehr mit aller Macht auf diesen Standort zu bestehen. Es liegt sehr in unserem Sinne, eine eindeutige und einträchtige Entscheidung herbeizuführen. Ich nenne einige wichtige Gründe, warum der aus unserer Sicht beste Standort nicht mehr zu halten ist.

Bei der zweitägigen Klausurtagung wurden die Standorte 1 und 2 fast gleich gut bewertet, wobei Standort 1 knapp vorne lag.

Ein weiterer Grund ist der städtebaulich fachliche Entscheidungsvorschlag des Architektur- und Stadtplanungsbüros Schober.

Ein großes Handicap stellt nach Berichterstattung des Bürgermeisters die grundsätzliche Verkaufsunbereitschaft der Eigentümer der Häuser 54 und 56 dar.

Ich erinnere zum wiederholten Male an den Brandbrief unseres ehemaligen Geschäftsstellenleiters Georg Liedl. Ebenso erwähne ich das kürzlich leidenschaftlich vorgetragene Statement des jetzigen Leiters Claus Hellbach. Beide brachten ganz deutlich zum Ausdruck, dass das Personal der VG täglich unter gesundheitsbedrohlichen Umständen den Dienst verrichten muss. Wollen wir schon deshalb keine Zeit verlieren. Den schnellstmöglichen Bau halte ich aus verschiedenen Gründen an Standort 1 für möglich.

Als hauptsächlichsten Grund führe ich die Finanzen an. Vor einem ersten Spatenstich müsste die Gemeinde 1,2 bis 1,5 Millionen Euro in die Hand nehmen, um die Grundstücke und Immobilien zu kaufen und abzubrechen. Dann erst käme die Errichtung des Rathauses mit „Zubehör“. Die Kosten dafür wage und denke ich mit 3 bis 5 Millionen Euro realistisch einzuschätzen.

Die CSU/CSW setzt hiermit erneut ein Zeichen für einen
sparsamen Umgang mit den Gemeindefinanzen und wird sich deshalb heute für die kostengünstigere Variante
entscheiden.

Die Mitglieder unserer Fraktion haben sich diese Entscheidung bestimmt nicht leicht gemacht. Frau Schober wird es mir bestätigen, dass der Weg bis zum heutigen Tag ein steiniger war.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in wenigen Minuten wird die Entscheidung fallen, in welche Richtung Weiherhammer gehen soll oder in welche Richtung wir bzw. unsere Nachfolger Weiherhammer lenken sollen. Ich bitte alle Kolleginnen und Kollegen, auch diejenigen die evtl. anderer Meinung sind, als es der Mehrheitsbeschluss aussagen wird, den Blick gemeinsam nach vorne zu richten zu Gunsten der Bürger der Gemeinde Weiherhammer und zum Wohle unserer liebens- und lebenswerten Heimat.

Max Schätzler
Sprecher der CSU/CSW-Gemeinderatsfraktion

Bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 14.07.2009 wurde über die Festlegung des Entwicklungsareals für das Ortszentrum mit Rathausstandort ein für die Zukunft bedeutender Beschluss gefasst.

Abstimmungsergebnis: 15 : 2 für Standort 1

Erwin Rast führt jetzt die CSU

Junge Mitglieder übernehmen Verantwortung – zuversichtlich in die Zukunft

Weiherhammer. (baw) „Die CSU hat heute die Chance, den in der Kommunalwahl begonnenen Generationswechsel in der CSU fortzusetzen. Wie es sich gezeigt habe, werde der Mut mit jungen Leuten anzutreten auch von der Bevölkerung gewünscht und akzeptiert. Diese positive Erfahrung gelte es nun auch im Ortsverband umzusetzen. Die CSU sei in der glücklichen Lage, dass junge Mitglieder sich bereit erklärt haben, aktiv mitzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen“, forderte zweiter Bürgermeister Ludwig Biller die zahlreichen Teilnehmer an der Jahreshauptversammlung zum Generationswechsel auf.

Nachdem Vorsitzender Ludwig Plödt aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte und auch andere langjährige Vorstandsmitglieder den Weg frei machten, glückte der Generationswechsel. Neuer Vorsitzender wurde Erwin Rast. Der 36jährige Personaldisponent war bereits seit rund einem Jahr als Geschäftsführer eingesetzt und sammelte politische Erfahrung. Zu den drei gleichberechtigten Stellvertretern wurden Bernd Heibl, er löst Herbert Wölfl ab, sowie Eva-Maria Schwirzer und Max Schätzler gewählt. Schatzmeister bleibt Ludwig Biller und zur neuen Schriftführerin wurde Nicole Schuster gewählt. Beisitzer sind Erhard Brandl, Roswitha Hirmer (neu), Inge Kellermann, Robert Kohl und Horst Wunder (neu). Die Kasse prüfen Hubert Wildenauer und Josef Meyer (neu). Delegierte zur Kreisversammlung sind Ludwig Biller, Maria Blaschke, Bernd Heibl, Roswitha Hirmer, Severin Hirmer und Erwin Rast. Ersatz: Erhard Brandl, Robert Kohl, Max Schätzler, Nicole Schuster, Horst Wunder und Eva-Maria Schwirzer. Sämtliche Kandidaten wurden nahezu einstimmig gewählt.

Vorsitzender Plödt erinnerte an ein sehr ereignisreiches Jahr. Neben der Teilnahme an zahlreichen politischen Veranstaltungen nannte er unter anderen das Gansessen, Betriebsbesichtigungen mit Mandatsträgern, Oktoberfest mit der Jungen Union, Hirschessen, Nachmittag mit der MS-Kontaktgruppe und die Wahlen. Nach einen Todesfall und drei Neuaufnahmen beträgt der Mitgliederstand nun 83 Personen. Plödt sah dann auf seine acht Jahre als Vorsitzender zurück. So befand sich der Ortsverein 2001 seit fünf Monaten ohne Vorsitzenden, in zwei Lager gespalten und im freien Fall. Betrug im Jahr 2000 der Mitgliederstand noch 107 so waren es im Februar 2001 nur noch 93 Mitglieder. Der Kern des Ortsverbandes war aber noch vorhanden. Innerhalb kürzester Zeit gelang es eine schlagkräftige Vorstandschaft zusammen zu stellen. Plödt brachte zum Ausdruck, das er glaube, der CSU-Ortsverband sei heute so gut wie schon lange nicht mehr aufgestellt. Dies sei ein Verdienst aller, die sich in den vergangenen acht Jahren engagierten und mitgestalteten. Man habe jetzt wieder eine aktive und äußerst engagierte Junge Union. Auch habe man eine engagierte, immer zur Mitarbeit bereite Frauenunion. Bei der zurückliegenden Kommunalwahl habe man den ersten Schritt für eine Verjüngung der Fraktion eingeläutet. Es konnten nicht nur die sechs Sitze erhalten, sondern auch die drei ausgeschiedenen Gemeinderäte konnten durch drei jungen Kandidaten ersetzt werden.

Der neue Vorsitzende Rast dankte den Mitgliedern für das große entgegen gebrachte Vertrauen. Er bat um Unterstützung besonders der Erfahrenen, brachte auch zu Ausdruck, dass er Ehrlichkeit erwarte und aufgeschlossen für sachliche Kritik sei. Als wichtige Aufgaben sah er die Gewinnung von neuen, jungen Mitgliedern an. Es müsse nach seinen Worten auch die Reaktivierung der passiven Mitglieder vorangetrieben und die Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden. Die Bürger müssen erfahren, wessen Handschrift die eine oder andere Aktion oder Entscheidung trage.
Gute Zusammenarbeit versprachen für die Junge Union Severin Hirmer und Maria Blaschke für die Frauenunion. Fraktionssprecher Max Schätzler informierte über die Gemeindepolitik und stellvertretender Landrat Willi Neuser über die Arbeit des Kreises.

Anträge der CSU/CSW-Fraktion  in die Beratungen aufgenommen

Die CSU/CSW-Fraktion hat in  der Gemeinderatssitzung am 07.10.2008 drei für die Bevölkerung sehr bedeutenden Anträge gestellt. Diese wurden vom gesamten Kollegialgremium wohlwollend entgegengenommen.

Der erste Antrag beinhaltet die Planung eines Fuß- und Radweges zwischen Kaltenbrunn und Dürnast. Durch die beengten, unübersichtlichen und kurvenreichen Straßenverhältnisse sowie des zunehmend starken Verkehraufkommens auf der Staatstraße 2966 zwischen Kaltenbrunn und Dürnast ist nach Ansicht der Christsozialen die Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger nicht gewährleistet. Mit einem Rad- und Fußweg könnte zugleich die Lücke zwischen dem westlichen Ragwegenetz des Landkreises NEW (Haidenaab-Radweg) und des Landkreises AS (Vils-Haidenaab-Radweg) geschlossen werden. Eine Verwirklichung würde eine erhebliche Aufwertung des Freizeitangebotes für alle Bürgerinnen und Bürger im gesamten Gemeindegebiet bedeuten, da der Rad- und Fußweg auch von Freizeitsportlern genutzt werden könnte.                 

In die Planung soll auf Anregung der CSU/CSW eine Weiterführung des Rad- und Fußweges nach Weiherhammer bzw. Röthenbach mit Anschluss an einen zu planenden Fuß- und Radweg entlang der NEW 21 neu (Umgehung von Weiherhammer) einbezogen werden.

Als „Väter“ dieses Antrages gelten die ortsansässigen Fraktionsmitglieder Bürgermeister Herbert Rudolph und Gemeinderat Thomas Schönberger.

Zunächst soll in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Bauamt die ideale Trasse gefunden sowie die Kosten ermittelt werden. Die Verwaltung wurde beauftragt, Fördermöglichkeiten zu erkunden sowie Grundstücksfragen zu klären. Des weiteren soll ein Zeitplan mit dem Umsetzungsziel im Jahre 2010 erstellt werden.

Nach Vorstellung der CSU/CSW soll die Maßnahme durch Förder- und Haushaltsmittel finanziert werden. Die Fraktion wird deswegen bei den Haushaltsberatungen vorschlagen, dafür Mittel in den Vermögenshaushalt 2009 einzustellen.

Ein weiterer Antrag auf Ausbau der Breitbandversorgung im gesamten Gemeindegebiet wurde gestellt und beschäftigt mittlerweile den gesamten Gemeinderat. Die Mitglieder der Fraktion sind hierbei der Meinung, dass es sich die Gemeinde Weiherhammer nicht leisten kann, bei der Breitbandinternetversorgung hinten anzustehen. Immer mehr Geschäftsmodelle, Dienste und Anwendungen können nur mit einem Breitbandanschluss im Internet genutzt werden. Durch die zunehmende Konvergenz der Dienste und Netze wird die integrierte Breitbandkommunikation die Kommunikation der Zukunft sein. Wegen der zunehmenden Kommunikationsprozesse in der Verwaltung und im gesellschaftlichen Leben sind schnelle Datenleitungen erforderlich.  Die Fraktionsmitglieder sind deshalb der festen Überzeugung, dass es heutzutage sehr wichtig sei, allen Bürgerinnen und Bürgern die Nutzung eines schnellen Breitband-Internetanschlusses zu bieten. Als Motor dieses Antrages hat sich mit Gemeinderat Thomas Schönberger ein Spezialist hervorgetan. Er vertritt mittlerweile bei Informationsveranstaltungen die Gemeinde Weiherhammer.

Als Umsetzungsziel hat man  das Jahr 2009 ins Auge gefasst.

Der dritte Antrag betrifft den Gemeindeteil Dürnast bzw. die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger von Dürnast. Mit der Umsetzung dieses Antrages soll eine Verkehrsberuhigung herbeigeführt werden. Dies CSU/CSW, und hierbei allen voran der dritte Bürgermeister Herbert Rudolph, beantragte deswegen  die Erstellung von Fahrbahnteilern am östlichen und westlichen Eingang  dies liebens- und lebenswerten Ortes.

Für die Maßnahme, die durch Haushaltmittel finanziert werden soll, wurde bereits ein Ingenieurbüro mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. 

Max Schätzler
Fraktionssprecher

Zum zweiten Mal: „O’zapft is!“

Oktoberfest der CSU-Familie Weiherhammer wieder ein großer Erfolg

Nach der Premiere 2007 im Festzelt wurde dieses Jahr wieder am Festplatz ein zweitägiges Oktoberfest der Unionsfamilie Weiherhammer gefeiert. Los ging es am Freitag den 2. Oktober mit dem "Warm Up" der JU, welches mit großer Beteiligung der Weiherhammerer Jugend ein Highlight der diesjährigen Partys in der Gemeinde wurde.

Am Samstag fanden sich bereits zahlreiche Gäste zum Weissbierfrühschoppen des CSU Ortsverbandes im beheizten Festzelt auf dem Festplatz ein. Das traditionelle Treffen des Ortsverbandes mit der MS Gruppe und das umfangreiche Kuchenbuffet der Frauenunion bescherten dem CSU Ortsverband schon am Nachmittag volles Festzelt. Viele Bürger aus Weiherhammer genossen bei bester Laune, Kaffe und Kuchen den Nachmittag beim Oktoberfest. Zugleich wurden am Nachmittag, die Sieger des JU-Malwettbewerbs bekanntgegeben und jeder Gewinner erhielt einen Gutschein für den Besuch des Hallenbades Weiherhammer. Auch MdL Petra Dettenhöfer und Landrat Simon Wittmann ließen es sicht nicht nehmen, den Ortsverband zu besuchen und wurden von den anwesenden Gästen und Mitgliedern herzlich begrüßt.

Ludwig Biller bewies beim offiziellen Anzapfen wieder einmal sein Allroundtalent und eröffnete das CSU-Oktoberfest mit drei Schlägen und einem zünftigen „O’zapft is!“.

Die bekannte Band "Gipfelstürmer" verstand es einmal mehr, Party zu machen. Mit Fetenhits aus vergangen Zeiten und aktuellen Songs sorgte die Band nonstop für Stimmung. Fast jeder ließ sich von dieser einzigartigen Stimmung anstecken und machte mit. Wer Hunger verspürte, der wurde von der Frauenunion mit bayerischen Brotzeiten, wie Leberkäse, Streichwurst- und Griebenschmalzbroten besten versorgt. Diese sorgten für die nötige Grundlage für den langen Abend.

Den Hauptpreis der Tombola, eine 4-tägige Berlinfahrt, gestiftet von MdB Albert Rupprecht, ging an Nicole Schuster aus Weiherhammer.

Der eine oder andere erlebte noch die frühen Morgenstunden, in der von der Jungen Union bestens organisierten Bar.

Schlechtreden hilft nicht

Petra Dettenhöfer wirbt für selbstbewusste CSU

25.09.08 | "Bayern ist in Deutschland Spitze. Warum sollten die Bürger das bei der Landtagswahl aufs Spiel setzten?", fragte CSU Vorsitzender Ludwig Plödt in der Wahlversammlung im Gasthaus Rast.

Vorausgegangen war die Ortshauptversammlung mit der Wahl der Delegierten in die Kreisvertreterversammlung für die Bundestags- und Europawahl 2009. Weiherhammer entsendet Ludwig Biller, Maria Blaschke, Bernd Heibl, Roswitha Hirmer, Erwin Rast und Max Schätzler.

Plödt lobte Landtagskandidatin Petra Dettenhöfer. Sie habe bisher im Bezirk hervorragende Arbeit geleistet. Die Angesprochene versicherte, dass die Stimmung bei den Wählern nicht so schlecht sei, wie immer wieder behauptet werde. Die Arbeit der CSU könne sich sehen lassen. Es könne kein Grund zu einem Wechsel an der Regierung sein, nur weil die Partei schon lange in der Verantwortung stehe.

"Ich kann das Gerede, dass die Nord-Oberpfalz zum Schlusslicht in Bayern gehört", nicht mehr hören, ärgerte sich die Kandidatin. Auch die anderen Parteien wüssten, dass dies nicht der Fall sei, trotzdem würden sie das Gegenteil behaupten.

Einsatz für Wöllershof

Sie hätten außerdem das Nichtraucherschutzgesetz durch ihr Abstimmungsverhalten mitzuverantworten. Doch nur die CSU bekenne sich dazu.

Ludwig Biller bekräftigte, dass man sich auf Dettenhöfer verlassen könne. Ihr sei es nicht zuletzt zu verdanken, dass das Bezirkskrankenhaus Wöllershof habe erhalten werden können.

Erwin Rast CSU-Geschäftsführer

Weiherhammer. (baw) Auf Vorschlag von CSU-Chef Ludwig Plödt berief der Vorstand einstimmig Erwin Rast zum CSU-Ortsgeschäftsführer. Damit will Plödt die Arbeit des Ortsverbands effektiver gestalten. Mit dem neuen Amt ist Rast Bindeglied innerhalb der einzelnen Ebenen des Ortsvorstands und wichtiger Ansprechpartner für die Bürger und
Unternehmer der Gemeinde. Der 35-Jährige gilt als guter Organisator. Das muss er als Personal Disponent bei der BHS-Corrugated Tag für Tag unter Beweis stellen.

Ludwig Biller zweiter Bürgermeister

Gemeinderat stellt personelle Weichen - Sitzungen künftig am ersten Dienstag im Monat

07.05.08 | Weiherhammer. (baw) Nur eine Stunde dauerte am Montag die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderats. Nach dem einstimmigen Beschluss, neben einem zweiten auch wieder einen dritten Bürgermeister zu wählen, setzte sich die CSU/CSW-Fraktion durch. Mit jeweils 10:7 Stimmen wurden Ludwig Biller als zweiter und Herbert Rudolph als dritter Bürgermeister gewählt.

Als Gegenkandidaten hatte die SPD-Fraktion Johanna Krauß für die Wahl zum zweiten und Erika Striegl zum dritten Bürgermeister ins Rennen geschickt. Mit Biller machte ein Neuling im Gemeinderat das Rennen. Rudolph hatte schon in der zu Ende gegangenen Periode das Amt des dritten Bürgermeistervertreters inne.

Nach einem seit der Eingemeindung von Kaltenbrunn ungeschriebenen Gesetz soll ein Bürgermeistervertreter aus diesem Ortsteil kommen. Rudolph erfüllt diese Bedingung. Bevor die mit Spannung erwartete Entscheidung fiel, richtete Bürgermeister Werner Windisch einige Worte an den neuen Gemeinderat und stellte dabei fest, dass das in den vergangenen Jahren Geschaffene nur durch eine gemeinsame Anstrengung der Räte und der Verwaltung möglich gewesen sei. Zwar sei man nicht immer der selben Meinung gewesen, aber man habe stets einen Weg gefunden, für die Gemeinde das Beste zu erreichen.

Gerade unterschiedliche Positionen hätten letztlich zu einem guten Ergebnis geführt. In diesem Sinne möchte er als Rathauschef die Arbeit gemeinsam mit dem neuen Rat fortführen. Auseinandersetzungen in der Sache sollten stets von dem Willen geprägt sein, Lösungen zu finden, die von möglichst vielen Bürgern akzeptiert werden. "Wir werden auch unbequeme Entscheidungen treffen müssen, die nicht von allen Bürgern getragen werden", sagte Windisch.

Er vereidigte neben seinen Stellvertretern die neuen Gemeinderäte Erika Striegl (SPD), Thomas Schönberger (CSW), Ludwig Biller, Bernd Heibl und Severin Hirmer (alle CSU), den jüngsten Gemeinderat Bayerns.

Einstimmig sprachen sich die Räte für den Erlass der vorbereiteten Geschäftsordnung aus. So soll auch weiterhin eine Fraktion aus mindestens zwei Personen bestehen. Die Ausschüsse sollen nur beratend tätig sein. Sitzungen finden zukünftig nicht mehr am Montag, sondern grundsätzlich an jedem ersten Dienstag im Monat um 17 Uhr statt. Sie dürfen grundsätzlich nicht länger als zweieinhalb Stunden dauern. Die Ladungsfrist wurde auf drei Tage verkürzt. Der Bürgermeister gab bekannt, dass sich Sandra Wunder, Horst Wunder, Elke Lang, Robert Kohl, Helmut Fastner, Hermann Bäumler und Christian Biller als Schöffen beworben haben.

Zudem informierte Windisch, dass die Planfeststellungsunterlagen für die Bahnunterführung mit der Regierung abgestimmt und die Änderungen in den Plan eingearbeitet wurden. Noch in dieser Woche wird das Planfeststellungsverfahren in die Wege geleitet.

Munterer Wahlkampf bei Frauen-Union

Ortsverband sucht verstärkt Mitglieder - Weiter massive Angriffe auf SPD und Bürgermeister

24.02.2008 | Weiherhammer. (baw) Die Frauen-Union will verstärkt Mitglieder werben und Frauen für die Politik interessieren. "Frauen, die sich in die Politik einbringen, sind ein wichtiges Glied in der Gesellschaft", betonte stellvertretende Kreisvorsitzende Marianne Lebegern.

Ortsvorsitzende Maria Blaschke erinnerte an das Schmücken des Osterbrunnens, die Muttertagsfeier der Senioren, die Luisenburgfahrt mit 34 Kindern, die Besichtigung des BHS-Werks mit der damaligen Europaministerin Emilia Müller und die Autorenlesung von Barbara Zimmet, bei der 750 Euro für deren Indienprojekt gespendet wurden. Der Ortsverband hat zurzeit 45 Mitglieder.

Bürgermeisterkandidat Ludwig Biller versprach, im Falle seiner Wahl seine ganze Arbeits- und Willenskraft ausschließlich für die Gemeinde einzusetzen. Er sehe es auch nicht als Nachteil an, dass er bisher nicht im Gemeinderat vertreten gewesen sei. Für ihn sei es sogar ein Vorteil, wenn man die neue Aufgabe ohne Vorbelastung angehen könne.

Biller sprach unter anderem die Förderung von Familien an. So müssten mit einem durchdachten Förderprogramm junge Familien überzeugt werden können, in der Gemeinde zu bauen. Es sei ferner unbedingt nötig, ein Netz aufzubauen in dem jugendliche, sozial Schwache und ältere Menschen Beratung und Hilfestellung erwarten können.

Betreutes Wohnen

Um älteren Mitbürgern im Krankheitsfall eine heimatnahe Versorgung anbieten zu können, müssten günstige Voraussetzungen geschaffen und Investoren gefunden werden, die bereit seien, in Einrichtungen wie Betreutes Wohnen zu investieren.

Aus dem Verkaufserlös der von der Gemeinde gekauften, renovierten und wiederverkauften ehemaligen BHS-Arbeiterhäusern sei auf Drängen der CSU/CSW eine Sonderrücklage "Rathaus" geschaffen worden. Mit der Million Euro könne das dringend notwendige Rathaus anfinanziert werden, sagte Max Schätzler.

Zur Ortsumgehung sagte Schätzler, dass sich der Landkreis bei der zweiten Planungstraße so entschieden habe, wie es die CSU gewollt habe. Bei der Abstimmung im Gemeinderat hätten vier SPD-Räte dagegen und somit gegen eine Umgehung gestimmt.

Die Bürger von Weiherhammer profitieren erst mit dem zweiten Bauabschnitt von der Umgehung. Bürgermeister Werne Windisch setze sich immer allein ins Bild, rühre aber bei Problemen keinen Finger für die Gemeinde, warf Erwin Rast dem Rathauschef vor. Laut Inge Kellermann sei der Antrag der SPD auf Übernahme der Kindergartenkosten für Vorschulkinder als Wahlgeschenk geplant.

SPD-Fraktionssprecher Helmut Fastner habe dem Elternbeirat erklärt, dass die Kosten für die Finanzierung aus den Zinserlösen der Sonderrücklage "Rathaus" genommen werden sollten. Auf den Vorhalt, dass diese Rücklagen bereits im nächsten Jahr nicht mehr bestehen könnten, habe er gemeint, dass man dann die Kostenübernahme wieder abschaffen könne.

Hüttenweiherweg dank BHS

Zweiter Bürgermeister Herbert Wölfl sagte, dass Windisch nicht für den angelegten Weg um den Hüttenweiher verantwortlich sei. Den Anstoß dazu habe BHS-Geschäftsführer Christian Engel gegeben. Er habe der Gemeinde dazu auch noch den notwendigen Grund geschenkt.

Endlich Weg für neues Rathaus frei machen

CSU beklagt Zustände im Verwaltungsbau - Aufwertung des Schulstandorts kein Verdienst des Bürgermeisters

13.02.08 | Weiherhammer.(baw) "Wir lassen uns nicht weiter vom Bürgermeister und der SPD-Gemeinderatsfraktion hinhalten", sagte Gemeinderat Max Schätzler beim politischen Aschermittwoch der CSU in der bestens besuchten Gaststätte Rast. "Der Gemeinderat ist es den Bürgern, Bediensteten und der Verwaltungsgemeinschaft schuldig, für ein ordentliches Rathaus zu sorgen."

Der CSU sei es ernst mit dem Rathausneubau. Obwohl der Bürgermeister gebeten und beauftragt worden sei, Grundstücksverhandlungen mit der BHS aufzunehmen, habe er dies unterlassen. Deshalb seien laut Schätzler zwischenzeitlich zwei Häuser auf dem vorgesehenen Platz verkauft worden.

Auch im Investitionsplan zum diesjährigen Haushaltsplan sei ein Rathausneubau nicht vorgekommen. Erst die CSU/CSW-Fraktion habe durchgesetzt, dass im nächsten Jahr 800.000 Euro und 2010 eine Million Euro eingesetzt würden. Noch heuer müssten nach Schätzler ein geeigneter Standort gefunden und im nächsten Jahr die Planungen abgeschlossen werden. Bei der Standortsuche müssen die Bürger stärker eingebunden werden.

Schadstoffe und Regen

Schätzler erinnerte daran, dass bereits 2005 der damalige Geschäftsstellenleiter in einem dreiseitigen Brief die unzumutbaren Zustände im Rathaus angeprangert habe. So hätten unter anderem bei starkem Niederschlag Eimer im Obergeschoss aufgestellt werden müssen, um das Regenwasser aufzufangen. Bereits 2002 habe eine baubiologische Untersuchung eine erhebliche Überschreitung der zulässigen Schadstoffbelastungen in den Bürobereichen festgestellt. Schätzler forderte alle Fraktionen auf, einstimmig einen Rathausstandort zu finden, soll doch dieser den Ortsmittelpunkt bilden.

Nicht mit fremden Federn schmücken dürfe sich Bürgermeister Windisch, dass er das Fundament für Weiherhammer als Schulstandort im Landkreis-Süden gelegt habe, meinte Schätzler. Dafür verantwortlich seien allein nur Schulamtsdirektor Otmar Braun und Schulrat Wolfgang Krauß, die erfolgreich im Hintergrund gearbeitet hätten. Ihnen sei die Vollschule und die Gebundene Ganztagsschule zu verdanken.

Nach Aussage von Erwin Rast könne ein Bürgermeister nicht stolz auf ein Industriegebiet sein, wenn die Erdaushubhügel immer höher würden und Betriebe um ihre Existenz kämpfen müssten. Dies treffe besonders Betriebe mit Publikumsverkehr, die im Vorfeld der Planfeststellung der Umgehungsstraße nicht ausreichend über die Auswirkungen der Maßnahmen unterrichtet worden seien. Auf keinen Fall dürfe es angehen, dass Bürger im Rathaus mit Anliegen abgewimmelt würden.

Lob von Dettenhöfer

Bernd Heibl verlangte eine transparentere Gemeindepolitik. Die Bürger sollten besser informiert werden. Als Bezirksrätin kenne sie Bürgermeisterkandidat Ludwig Biller als zielstrebig und kompetent, sagte Petra Dettenhöfer.

Als Klinikleiter des Bezirkskrankenhauses Wöllershof sei es auch ein Verdienst Billers, dass das Krankenhaus schon seit Jahren schwarze Zahlen schreibe. Biller habe die besten Voraussetzungen an die erfolgreiche Zeit von Georg Härning als Bürgermeister von Weiherhammer anzuknüpfen.

CSU besorgt wegen fehlender Gewerbeansiedlungen

04.02.08 | CSU Bürgermeisterkandidat Ludwig Biller, Gemeinderat Robert Kohl und Gemeinderatskandidat Erwin Rast, nutzten die Gelegenheit beim Besuch der Wirtschaftsministerin Emilia Müller in Weiherhammer, ihr ihre Sorgen um das Gewerbegebiet mitzuteilen.

Nach einer kurzen Begrüßung informierte Ludwig Biller die Ministerin über die Entwicklung des Gewerbegebiets von 1978-1996. Weiherhammer entwickelte sich in dieser Zeit zum führenden Industriestandort im Landkreis NEW. Darauf ist die CSU Weiherhammer sehr stolz, denn dadurch sind viele Weiherhammerer in Lohn und Brot. Jedoch sehen sie mit Sorge auf das schon planrechtlich genehmigte Gewerbegebiet „Weberschlag“. Hier ist den Verantwortlichen in den letzten Jahren nicht gelungen, die ca.20 Hektar freie Fläche mit weiteren Betrieben zu besetzen und damit weiter Arbeitsplätze zu schaffen.

Ein weiterer Punkt ist, das in einer Sitzung des regionalen Planungsverbandes, an der auch der Bürgermeister von Weiherhammer teilgenommen hat, entschieden wurde, dass die künftige industrielle Entwicklungsachse entlang der A6 und A93 verlaufen soll. Hier befürchten wir, das die Gemeinde Weiherhammer mit ihrem Gewerbegebiet abgehängt wird, obwohl wir sogar in der Lage wären Flächen für Großbetriebe von 100 bis 180 Hektar zur Verfügung zu stellen.

Zum Schluss bat die Abordnung der CSU die Ministerin um ihre Unterstützung, wenn es um die Weiterentwicklung von Weiherhammer und deren Betriebe geht.

Als kleines Willkommensgeschenk wurde der Ministerin die Chronik von Weiherhammer überreicht, mit der Bitte, diese in ihrem Amtszimmer so zu postieren, dass sie immer wieder an Weiherhammer erinnert wird.

CSU-Kandidat spendet für Kinder

Statt Geld für Wahlstreuartikel auszugeben, spendete CSU/CSW Bürgermeisterkandidat Ludwig Biller 300 Euro für den Kindergarten St. Martin. "Damit will ich dem Personal meine Wertschätzung für die Erziehungsarbeit ausdrücken", sagte Biller bei der Übergabe an Leiterin Martina Heier und Pflegerin Regina Rodler.

Schwere Geschütze von der CSU

Partei wirft Bürgermeister Werner Windisch Untätigkeit auf vielen Feldern vor

Viel Kritik hagelte es in der gut besuchten Wahlveranstaltung der CSU am Donnerstag in der OWV-Blockhütte über die Arbeit des amtierenden Bürgermeisters. Erwin Rast sagte, die Gemeinde werde seit Jahren von einem Einzelkämpfer regiert. Es sei keine Mannschaftsleistung mehr zu spüren.

Kinderspielplätze seien verwahrlost, und das Industrie- und Gewerbegebiet wachse mit Büschen zu. Altbürgermeister Georg Härning habe vor zwölf Jahren Weiherhammer als Aushängeschild hinterlassen, seither sei Stillstand eingetreten. Weiherhammer brauche deshalb einen Wechsel im Bürgermeisteramt.

Auch Neueinsteiger Bernd Heibl bemängelte, dass in Weiherhammer nichts mehr rund laufe. Gemeinderat Robert Kohl sah den Industriestandort Weiherhammer gefährdet. Im Rathaus rede man nur darüber, gehandelt werde nicht mehr. Im regionalen Planungsverband sei Weiherhammer nicht mehr als Industriestandort benannt. Kohl frage sich auch, warum das Gemeindeoberhaupt bei der letzten wichtigen Zusammenkunft des Planungsverbandes nicht anwesend war.

Laut Kohl wurden unter Bürgermeister Windisch nur Speditionen angesiedelt. Speditionen würden zwar gebraucht, für Fuhrunternehmen, die ihren Sitz in anderen Orten haben, sei das Industrie- und Gewerbegebiet Weiherhammer aber nur ein Abstellplatz.

Kritik äußerte Kohl an der Untätigkeit des Gemeindeoberhaupts bei der Standortfrage für einen Rathausneubau. Obwohl Windisch vom Gemeinderat den Auftrag hatte, mit der BHS Verhandlungen über den Kauf von drei Häusern in der Hauptstraße zu führen, habe er nichts unternommen. Zwischenzeitlich sei ein Haus bereits an einen Bürger verkauft und damit die Chance für einen geeigneten Rathausstandort mit Schaffung eines Ortskerns vertan worden. Kohl meinte, Windisch sei auch nicht der alleinige Planer der Bahnunterführung. Nur auf Druck der CSU sei es gelungen, für Fußgänger und Radfahrer einen eigenen Weg zu schaffen, der es in Zukunft ermögliche, kreuzungsfrei zum Bahnhof zu gelangen. Nur auf Zutun der CSU könnten auch Fußgänger und Radfahrer mit der Schaffung eines eigenen Wegs vom Sägewerk Ziegler entlang des Röthenbachs ohne großen Umweg die OWV-Hütte und die Musikschule erreichen.

Geschehen müsse in der Gemeinde etwas mit den Kinderspielplätzen, darüber waren sich nahezu alle Anwesenden einig. In Weiherhammer würden Spielgeräte abgebaut. Eltern besuchen mit ihren Kindern bereits Spielplätze in benachbarten Orten. Der Ort brauche nicht so viele, sondern innovative Spielplätze.

Geld der Bürger nicht verschwenden

CSU kritisiert SPD-Forderung zu beitragsfreiem Kindergartenjahr - Bedarfsgerecht fördern

Trippach. (baw) Seit Trippach zu Weiherhammer gehört, dürfte noch nie eine Wahlversammlung so gut besucht gewesen sein, wie die der CSU. Im vollen Gemeindehaus gingen Bürgermeisterkandidat Ludwig Biller und die CSU-Gemeinderatskandidaten auf Konfrontation zu Aussagen von Bürgermeister Werner Windisch.

Windisch habe in einer SPD-Versammlung beklagt, dass die anderen Fraktionen den SPD-Antrag auf ein beitragsfreies letztes Kindergartenjahr abgelehnt und dafür eine bedarfsgerechte Förderung verlangt hätten. Laut Gemeinderat Max Schätzler blockieren CSU/CSW und Freie Wähler damit nicht die Familien, sie wollten nur eine gerechte Förderung, die sich nach dem Bedarf richte.

Gemäß SPD-Antrag hätten alle, auch reiche Familien, eine Förderung erhalten. Man könne nicht immer bei den Haushaltsberatungen von sparsamem Wirtschaften sprechen und dann das Geld im Gießkannenprinzip verteilen. Schließlich handle es sich um das Geld der Bürger, so die CSU.

Höhere Steuer verhindert

Laut Robert Kohl könne sich Windisch auch nicht die günstigen Hebesätze bei der Gewerbesteuer für ansiedlungswillige Unternehmer als Grund für ihre Entscheidung für den Standort Weiherhammer an die Brust heften. Schon mehrmals habe die SPD-Fraktion bei Haushaltsberatungen versucht, die Gewerbesteuer zu erhöhen. Dies hätten CSU und CSW aber nicht zugelassen. Eine Erhöhung hätte den Verlust von Arbeits- und Ausbildungsplätze bedeutet.

Bürgermeisterkandidat Biller ging auf seine Vorstellungen bei einer Wahl zum Gemeindeoberhaupt ein. Er werde dafür Sorge tragen, dass alle Ortsteile gleichberechtigt behandelt würden. Dazu gehörten dort auch Sprechstunden. Die CSU habe sich laut Biller zum Ziel gesetzt, eine transparente, nachvollziehbare Gemeindepolitik zu betreiben, in der die Bürger rechtzeitig informiert, angehört und soweit wie möglich in die Entscheidungen mit einbezogen würden. Als vorrangig sah Biller die Fertigstellung der Ortsumgehung verbunden mit der Bahnunterführung und die Entlastung des Ortskerns vom Schwerlastverkehr an.

Genauso wichtig sei die Standortbestimmung für einen Rathausneubau. Zu einem positiven Ortsbild gehöre auch der Ausbau verschiedener Ortsstraßen, die sich zum Teil in einem jämmerlichen Zustand befänden. Auch sollten Fremdenverkehr und Naherholung nicht ganz außer acht gelassen werden.

Soziale Verantwortung

Die Erschließung von weiteren Wohn- und Gewerbegebieten, der Ausbau und die Festigung des Schulstandorts sowie die Übernahme von sozialer Verantwortung seien weitere wichtige Bausteine.

Es sei unbedingt notwendig, ein Netz aufzubauen, in dem jugendliche, sozial schwache, vom Schicksal benachteiligte und ältere Menschen Beratung und Hilfestellung erwarten könnten. Neben dem Bürgermeister müsse es eine Person geben, die sich dieser Verantwortung annehme.

"Zupacken mit Herz und Verstand"

CSU-Kreisverband Neustadt/WN eröffnet den Kommunalwahlkampf - Kämpferischer Landrat

Oberwildenau. (kl) "Wirtschaftsinvestoren kommen nicht in ein Jammertal." Mit einer feurigen Rede eröffnete Landrat Simon Wittmann im "Naabtalhaus" den Kommunalwahlkampf der Christsozialen. Und niemand unter den Bürgermeistern, Stadt- und Gemeinderäten, Delegierten oder Bezirksrätin Petra Dettenhöfer wollte es "dem Chef" verübeln, dass er seinen Landkreis in höchsten Tönen pries.

Dettenhöfer wie auch Hausherr Hans Anzer als Bürgermeisterkandidat für Luhe-Wildenau betonten: "Obwohl die CSU nicht nur im Wahlkampf arbeitet, sondern immer nah bei den Sorgen der Leute ist, ist gerade jetzt Zeit, dem Bürger klar zu machen, dass es sich lohnt, seine Stimme den CSU-Kandidaten zu geben.

Bundesweiter Ruf

Wittmann spannte vor den Christsozialen des Kreisverbands Neustadt einen weiten Bogen seiner zwölfjährigen Amtszeit. Am Beispiel der Witt-Expansion verdeutlichte der Landkreischef, "dass sich Neustadt einen bundesweiten Ruf als schnelle und effiziente Verwaltung erarbeitet hat: Es ist gelungen, selbstverständlich mit den Mitarbeitern, das Landratsamt zu einem Dienstleister erster Güte zu machen. Uns ist klar, dass der Bürger Kunde und nicht Untertan ist." Mit dem Schwergewicht auf dem stetig fließenden Strom von Investitionen im Landkreis ("Ich nenne nur Curamik, Constantia-Hueck, Witron und Pilkington") verwies der Redner darauf, dass es sich in den zurückliegenden Jahren nicht gelohnt habe, ständig zu klagen: "Wirtschaftsinvestoren kommen nicht in ein Jammertal." Dass der Landkreis sich unter der CSU-Verantwortung stetig "herausgearbeitet" habe aus jenem Tal sei freilich auch Verpflichtung nicht nur für den kommenden Wahlkampf, sondern auch für die Zukunft: "Geht zu den Bürgern und macht ihnen klar, dass wir ihre Sorgen und Nöte hören.

Bildung, Jugend- und Kinderpolitik, grenzüberschreitende wie auch interkommunale Zusammenarbeit sind weite Felder, auf denen wir die Stärken der CSU klar herausarbeiten können." Ein Kandidat müsse sich auszeichnen durch Visionen und Kreativität: "Verwirklicht eure Ideen und gebt den Leuten, um deren Stimme ihr kämpft Raum für ihre Ideen, ihre Kreativität. Wir müssen die Menschen unserer Heimat mitnehmen und wohl manchmal auch mitreißen."

Zukunft für Heimat

Dem Verstand in der Kommunalpolitik redete Wittmann das Wort: "Wenn wir für die Zukunft unserer Heimat etwas erreichen wollen, dann gebrauchen wir unseren Verstand, gewiss, aber vor allem werfen wir unser Herz in die Waagschale. Zupacken mit Herz und Verstand, das ist die Leitlinie, mit der wir unserer Heimat eine Zukunft geben können."

Mit Wild und Zuversicht ins Wahljahr

CSU ehrt treue Mitstreiter und präsentiert sich neu im Internet - Junge Union verstärkt Aktivitäten

29.11.07 | Weiherhammer. (baw) Mit einem gemeinsamen Wildessen im Sportheim ließen Junge Union, Frauen-Union und CSU das politische Jahr ausklingen. Im Mittelpunkt stand die Ehrung langjähriger Mitglieder sowie die Verabschiedung ausgeschiedener Vorstände.

JU-Vorsitzender Severin Hirmer hob die hervorragende Zusammenarbeit innerhalb der Unionsfamilie hervor. Nach einer Stillstandsperiode habe die JU heuer wieder Fahrt aufgenommen. Mehrere Jugendliche seien beigetreten. Der CSU-Nachwuchs vertrete als einzige Gruppierung die politisch interessierte Jugend im Ort, unterstrich Hirmer.

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht, der direkt von der JU-Landesversammlung angereist war, informierte über seine Arbeit im Parlament und übte Kritik an der Zusammenarbeit mit der SPD. Zugleich stellte er seinen Erfolg in Bezug auf die GA-Förderung heraus, von der die Region enorm profitiere.

Rupprecht sah es als überaus wichtig an, wenn Weiherhammer in Hinblick auf die Kontakte zur Staatsregierung einen CSU-Bürgermeister bekäme. Ludwig Biller habe das Zeug dazu.

CSU-Vorsitzender Ludwig Plödt sprach von der Partei als Haus, unter dessen Dach nach alter Tradition drei oder vier Generationen als Familienverband zusammenleben. Ihn erfülle es mit Stolz und Freude, dass in der Unionsfamilie Weiherhammer Leben sei. Die gemeinsamen Anstrengungen für den Erfolg seien für alle Bürger erkennbar.

Plödt und Rupprecht übergaben Gunda und Rudolf Kreutzer sowie Rainer Niewerth Auszeichnungen für 25-jährige Treue. Geehrt für langjährige Mitarbeit wurden außerdem Hubert Wildenauer, Harry Berl und Matthias Fenzl. Stolz informierte Plödt die Mitglieder, dass CSU und die Junge Union jetzt mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten sind. Dabei habe Erwin Rast hervorragende Arbeit geleistet.

Weiherhammer wieder anbinden

30.10.07 | Auf Einladung von Bürgermeisterkandidat Ludwig Biller besuchte Mdb Albert Rupprecht zum Unternehmergespräch Weiherhammer. In den Räumen der Firma Bergler trafen sich die Inhaber der im Gewerbegebiet ansässigen Firmen Solter, Weber, Grünbauer, Pfab, Heibl und Nasz zusammen mit der Fraktion und dem Vorstand der CSU. Wesentlicher bestandteil der Diskussion war der Bauabschnitt zwei der NEW21 (neu) und die nachteiligen Folgen des Bauabschnittes eins aus Sicht der Betriebe. Nach wie vor trifft die Schließung der Kreuzung Haberstumpfmühle auf Unverständnis bei den Gewerbetreibenden und ihren Kunden. Ebenso forderten die Unternehmer eine optimale Wiederherstellung der Anbindung an die Ortschaft Weiherhammer. Auf Anraten der Mandatsträger, allen voran MdB Rupprecht, ist es zwingend notwendig, die verantwortlichen Behörden und Politiker schnellstmöglich an einen Tisch zu bekommen, um für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

"Jung und zukunftsorientiert"

CSU Weiherhammer nominiert Kandidaten für Gemeinderatswahl -
Jahr 2014 bereits im Auge

Weiherhammer. (baw) "Ein Kompliment für die junge, dynamische und zukunftsorientierte Liste, um die ihr bestimmt beneidet werdet", lobte der Kaltenbrunner CSU-Vorsitzende Herbert Rudolph seine Parteifreunde aus Weiherhammer. Einstimmig erfolgte am Dienstag im Sportheim die Nominierung der Gemeinderatskandidaten. Das Durchschnittsalter von 43 Jahren soll den Willen zum Generationswechsel dokumentieren.

Ziel der CSU bei der Kommunalwahl sei es, mit Ludwig Biller den Bürgermeister zu stellen und zusammen mit der CSW Kaltenbrunn/Dürnast mindestens neun Sitze im neuen Gremium zu erreichen. Mit diesen kompetenten Kandidaten sei dieses Ziel realistisch, stellte CSU-Vorsitzender Ludwig Plödt fest. Die Aufgabe der Partei sei es auch, bereits an die Wahlen im Jahr 2014 zu denken. Von den sechs amtierenden Gemeinderäten werden außer Josef Lobenhofer alle wieder antreten. Zweiter Bürgermeister Herbert Wölfl ist mit 63 Jahren der älteste und der noch 17-jährige JU-Vorsitzende Severin Hirmer der jüngste Kandidat. Auf der Liste sind neun "Neulinge" vertreten, die für frischen Wind sorgen sollen. Viermal vertreten ist die Junge Union. Auch vier Frauen bewerben sich. Angeführt wird die Liste vom Bürgermeisterkandidaten Biller und von Fraktionssprecher Max Schätzler, der auch für den Kreistag kandidiert. Vorsitzender Plödt schließt mit dem 16. Platz die Liste ab. Mit Johann Kneidl ist auch der Ortsteil Trippach vertreten.

Einstimmig sprachen sich die Versammlungsteilnehmer für eine Listenverbindung mit der CSW Kaltenbrunn aus. Angetan von der Einmütigkeit bei den Abstimmungen zeigte sich Bürgermeisterkandidat Biller, der dies als Grundstein für eine erfolgreiche Kommunalwahl ansah. Der Sprecher der CSU-Kreistagsfraktion, Albert Nickl, sah in der Liste verschiedene Berufe sowie Erfahrung und Jugend vertreten.

Quelle: oberpfalznetz.de

 

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